Eingelebt

Dies ist ein Beitrag von Benjamin Sudermann, den wir als Gemeinde bei seinem freiwilligen Jahr in Malawi unterstützt haben.

Hallo meine lieben Freunde,

bin jetzt schon etwa 4 Wochen in Malawi. Langsam hab ich mich eingelebt und mich einigermaßen an die malawische Kultur gewöhnt. Es birgt einige Herausforderungen, wie z.b mit Finger Nsima(Maismehl) essen. Hierbei wird man natürlich von den Afrikanern gut beobachtet und ausgelacht, da dies natürlich nicht so aussieht wie bei den einheimischen. Ansonsten hab ich mich wirklich gut eingelebt.

Insekten wie z.b große Spinnen, Scorpione oder Schlangen sind mir bis jetzt nicht begegnet.

Vielleicht fragt ihr euch wie mein Tag so aussieht….ich möchte es euch jetzt gerne ein wenig schildern.

Ich stehe um 6:30 Uhr etwa auf um von 6:45 bis 7:15 Uhr im Treatment zu sein um Kinder die krank sind vor der Schule zu behandeln. Danach frühstücken wir als Zivis zusammen. Nach dem Frühstück machen wir zusammen Stille Zeit und denken über Gottes Wort nach. Wir möchten unseren Blick ganz bewusst schon morgens darauf richten. Etwa um 9:00 Uhr beginnen unsere Arbeiten, teils bin ich im Treatment oder gehe im Feld mit einheimischen Mitarbeitern arbeiten. Mittags treffen wir uns wieder am Mittagstisch und tauschen uns aus was wir so erlebt haben. Nachmittags geht es wieder an die Arbeit. Nachmittags kommen die HIV Kinder zum Treatment und bekommen dort von mir ein gesunden Snack und ein guten gesunden Tee. Natürlich sind wir auch zwischendurch Rund um die Uhr für die kranken Kinder zuständig. Letztes Wochenende hatten wir einige Kinder mit Windpocken die ich dann auch über das Wochenende betreut habe. Ja diese Arbeit mit Kindern macht mir wirklich total Spaß. Gerne dürft ihr dafür beten, da diese Arbeit unter Kindern natürlich auch gefahren mit sich bringt.

Es tut mir an dieser Stelle auch Leid, dass ich nicht ganz so gut von Malawi aus meine Blogseite betreuen kann. Ich werde aber weiterhin in Zukunft mein bestes geben um euch zu informieren.

God Bless You!

Angekommen

Dies ist ein Beitrag von Benjamin Sudermann, den wir als Gemeinde bei seinem freiwilligen Jahr in Malawi unterstützt haben.

Endlich sind wir angekommen. Nach den langen Vorbereitungen und warten sind wir endlich in Malawi. Wieder hier zu sein, zurück zu sein fühlt sich toll an. Beim nähern der Einfahrt des Kinderdorfes schauen mich die Kids teils verdutzt an, weil ich mein Versprechen eingehalten habe. Einige Kinder können sich noch an meinen Namen erinnern. Es ist schön wieder hier zu sein. Wir haben uns nun seid einigen Tagen gut eingelebt. Die Aufgaben sind auch gut eingeteilt worden. Wir freuen uns als gemeinsame Gruppe hier Gott zu dienen. Langsam lernen wir alle Kinder etwas kennen, wobei hier noch Ferien sind und somit viele Kinder für die Ferien in die Heimdörfer gegangen sind. Die ersten Tage haben wir uns die Aufgaben und die jeweiligen Abteilungen angeschaut. Über die kurze Zeit die ich abwesen war, hat sich doch einiges getan. Nachmittags haben wir uns Zeit für die Kinder genommen. Einfach mal wieder mit den Jungs Fußball spielen, es macht Spaß. An die Umstände musste man sich trotzdem erst einmal gewöhnen. Fast täglich fällt der Strom aus, schwer Routine reinzubringen. Im dunkeln zu duschen oder auch einfach abends im dunkeln zu essen ist schon spannend auf Dauer vielleicht aber auch anstrengend. Ich bin gespannt was uns hier noch alles erwartet, noch haben wir keine großen Spinnen oder ähnliches gesehen.

Nun verbringen wir 11 Monate zusammen in Malawi. Es werden uns schöne aber auch eher schreckliche Momente begegnen. Es ist aber schön zu wissen wozu und für wen wir es tun. Es erfüllt mich mit Freude zu wissen, dass wir hier dem Menschen gutes tun können. Gottes Liebe, die er uns in diesem wohlbehütetem Land Deutschland geschenkt hat, können wir hier in Malawi den Waisenkindern weitergeben. Es heißt nicht immer große Dinge zu vollbringen, manchmal ist es auch nur eins dieser Kinder in den Arm zu nehmen und ihm damit zu zeigen, dass man sich Zeit für ihn nimmt. Wir haben uns auf den Weg gemacht den Kids und den Malawier hier zu helfen, wobei wir genau wissen, dass Gott das Gelingen schenkt.

Ein Vers ist mir bei unserer Stillen Zeit die Tage wichtig geworden.
“Herr, du gibst Frieden dem, der sich an dich hält und dir allein vertraut”. Jesaja 26,3

P.S leider hab ich momentan aufgrund des Internets mit Laptop keine Möglichkeit Bilder hochzuladen. Lade zwischendurch in meiner WhatsApp Gruppe Bilder hoch, also sollte jemand interesse haben so meldet euch bei mir. Ich füge euch gerne in meine WhatsApp Gruppe hinzu.

Deutschland Ade

Dies ist ein Beitrag von Benjamin Sudermann, den wir als Gemeinde bei seinem freiwilligen Jahr in Malawi unterstützt haben.

Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir kundtun große und unfassbare Dinge, von denen du nichts weißt. Jeremia 33,3

Dieser Vers fiel mir ins Auge, als wir uns beim Seminar einen Vers aussuchen sollten, der uns was bedeutet. Wir denken oft dass wir viel aus eigener Kraft schaffen können, und müssen doch oft feststellen, dass wir garnicht so stark sind. Dieser Vers ist mir wichtig geworden, denn es gibt mir die Zusicherung dass Gott mir antworten wird wenn ich Hilfe brauche. Er schenkt oft mehr als wir uns vorgestellt haben. Ich möchte mit diesem Vers voller Vertrauen gehen.

Nun sind die Koffer gepackt. Viele Menschen habe ich nochmal gesehen und die letzten Tage mich von ihnen verabschiedet. Es schmerzt ein wenig, aber irgendwie überwiegt die Freude, Menschen dort in Afrika helfen zu können. Ich habe mein Versprechen gehalten wieder zurückzukehren. Die Jungs haben öfter nach mir gefragt und jetzt sind es nur noch wenige Tage bis ich wieder zurück bin. Ich bin voller Vorfreude. In wenigen Tagen werde ich wieder von Kinderlachen geweckt werden, wo man sich bei den Umständen fragt, wie diese Kinder so glücklich sein können. Vielleicht kann ich euch in einigen Monaten oder eben in einem Jahr darauf eine Antwort oder eine plausible Erklärung geben.
Gerne dürft ihr weiter für uns als Gruppe beten!

Nun gut, es bleibt mir hier aus Deutschland nun nicht mehr viel zu sagen. Sollte es die Internetverbindung in Malawi ermöglichen, werdet ihr weiterhin über diese Seite informiert werden. Gerne dürft ihr mich unterstützen und für mich beten.
Ich verabschiede mich hiermit erstmal aus Deutschland. Ihr hört von mir.

Gottes Segen

LG

Finale Vorbereitungstage

Dies ist ein Beitrag von Benjamin Sudermann, den wir als Gemeinde bei seinem freiwilligen Jahr in Malawi unterstützt haben.

Hallo meine lieben Freunde,

meine letzten Vorbereitungsseminare sind vorbei. Jetzt bleiben nur noch wenige Tage in Deutschland. Es muss noch einiges eingekauft und abgeklärt werden. Natürlich hat auch die Phase des verabschiedens begonnen. Ein wenig mulmig ist mir dabei, wichtige Menschen für ein Jahr zurück zu lassen, aber ich weiß wofür ich dies mache. Ich bin Gott unendlich dankbar, wie er dies alles so gelenkt hat wie es momentan ist!

Ich kann sagen, Gott hat es wunderbar gelenkt! Wir als Gruppe sind froh und glücklich, dass es nun bald losgeht. Die letzten Tage wurden wir nochmal darauf eingestellt was uns erwartet. Viele Aufgaben die uns Spaß machen aber vielleicht auch Dinge die uns überfordern. Wir wissen aber, wir können mit Gottes Hilfe rechnen. Dies beruhigt uns unheimlich.

Ich bin erstaunt wie viele Menschen hinter unseren Einsatz stehen. Menschen die wir vielleicht nie zu Gesicht bekommen. Danke schonmal an dieser Stelle!

Nochmal ein aktuelles Foto von unseren IJFD-ler.

Einen kleinen Vorgeschmack möchte ich euch nicht vorenthalten!

Lesezeichen

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Du hast noch nicht die Möglichkeit gehabt ein Lesezeichen zu bekommen? Ist kein Problem, gerne stelle ich es auf meiner Blogseite als Foto zur Verfügung.
Du willst diese Arbeit gerne unterstützen weißt aber nicht wie?
Du darfst sehr gerne für mich und für die Arbeit vor Ort beten! (Sehr wichtig)
Desweiteren ist es natürlich auch möglich mich finanziell zu unterstützen. Die 11 Monate muss ich selber für die Kosten aufkommen, gerne darfst du mich auch dabei unterstützen. Du willst noch mehr tun als beten und spenden?….Na dann darfst du gerne persönlich vorbeikommen, schau dir bei To All Nations die Termine an wo es möglich ist, die Arbeit vor Ort kennen zu lernen und selbst tätig zu werden.
Du hast weiterhin Fragen?…lass ruhig ein Kommentar auf meiner Seite, gerne werde ich versuchen darauf einzugehen.
Bis bald

Das letzte Vorbereitungsseminar

Dies ist ein Beitrag von Benjamin Sudermann, den wir als Gemeinde bei seinem freiwilligen Jahr in Malawi unterstützt haben.

Ja, in wenigen Wochen ist es soweit. Es geht los nach Malawi. Das lange warten hat in wenigen Wochen ein Ende. Es werden noch einige Vorbereitungen gemacht. Irgendwie schwirrt immer die Angst mit, etwas wichtiges zu vergessen. Aber damit es dazu garnicht kommt, findet noch ein zweites Vorbereitungsseminar statt. Hier wird einiges noch zusammen besprochen und erklärt. Es ist wichtig solche Seminare durchzuführen um sich optimal vorbereiten zu können. Es erfüllt mich schon mit Freude mehr über die Kultur, Sitten usw lernen zu können und dies dann schließlich auch anwenden zu können. Ja, natürlich trete ich diese Reise nicht allein an. Wie schon einmal erwähnt werden wir als Gruppe (7 Leute) dieses Jahr zusammen verbringen. Alles muss auch in der Gruppe vorher gut abgesprochen werden, um dort alles nötige vor Ort zu haben. Jeder trägt dazu bei, dass diese Zeit eine geniale und gesegnete Zeit wird!  Natürlich möchte ich es euch nicht vorenthalten und euch meine Gruppe bildlich einmal präsentieren.

LG Benjamin

Auf diesem Foto sind natürlich auch Mitarbeiter von TO ALL Nations drauf und zwei IJFD-ler die 11 Monate in Uruguay verbringen.

Hilfsorganisation/Missionswerk

Dies ist ein Beitrag von Benjamin Sudermann, den wir als Gemeinde bei seinem freiwilligen Jahr in Malawi unterstützt haben.

Hallo meine Freunde,

vielleicht stellt sich jemand die Frage wie ich den einfach so nach Afrika komme. So einfach auf eigene Faust ist dies natürlich nicht. Es gibt Hilfsorganisationen/Missionswerke die ein IJFD (Internationalen-Jugendfreiwilligen Dienst) anbieten. Informiert hab ich mich schon länger immer mal wieder im Internet. Bin auf viele Organisationen gestoßen, sei es OM oder World Vision und viele mehr. Schließlich hat mich TAN (To All Nations) überzeugt. Die eine große Arbeit in den Kinderdörfern Malawies leisten. Desweiteren werden diese Kinderdörfer sei es in Malawi oder Mosambik von, nennen wir es Verbund geleitet. “Malo a mcherezo” (Ort der Geborgenheit) nennen sich die Kinderdörfer, wo mittlerweile etwa 460 Kinder betreut werden. Die Kinder werden mit allem nötigen, sei es Kleidung oder Nahrung versorgt. Viel Wert wird ausserdem auf eine Christliche Erziehung gelegt. Natürlich darf die Schulbildung die in Malawi leider sehr schlecht ist nicht fehlen. Viele Dinge die wir in Europa für selbstverständlich halten ist für die Malawier nicht so selbstverständlich. So versucht TAN den Malawiern ein Wegbegleiter zu sein und Ihnen hilfreich täglich zur Seite zu stehen.

Viele Dinge könnte ich hier noch auflisten wie die Arbeit von TAN in Malawi aussieht, aber ich ermutige euch die unten aufgelisteten Internetseiten zu durchstöbern. Vielleicht suchst du noch eine Möglichkeit ins Ausland zu kommen und bist überzeugt dass es Gottes Weg für dich ist. Mach dich auf den Weg und wage die ersten Schritte!

Die oben erwähnten Internetseiten:
http://to-all-nations.de/de/
http://malo-a-mcherezo.de/

About

Dies ist ein Beitrag von Benjamin Sudermann, den wir als Gemeinde bei seinem freiwilligen Jahr in Malawi unterstützt haben.

Hallo Freunde. Mein Name ist Benjamin. Bald ist es soweit, Malawi wird für 1 Jahr mein neues Zuhause. Durch einen kurzen Einblick letztes Jahr in die Kultur von Malawi, die Menschen und Armut hat sich in mir ein Feuer entfacht, was tief drinnen schon lange vorhanden war.  Schon damals als Kind faszinierten mich die Geschichten von Menschen, die zu fremden Kulturen reisten um ihnen medizinisch oder mit der frohen Botschaft zu helfen. Oft lag ich im Bett und dachte noch länger über diese Menschen nach die ihr „Hab und Gut“ aufgaben, um anderen Menschen zu helfen. Aber damals als 16 jähriger hab ich nicht viel drüber geredet und die Sehnsucht die ich im Herzen hatte auch armen Menschen zu helfen meist für mich behalten. So durchlief ich meine Schullaufbahn und begann eine Ausbildung zum Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger. Im innersten stand für mich klar dass ich mit meinem Beruf den Menschen im Ausland irgendwann helfen möchte. So war ich voller Freude als es dann vor wenigen Jahren soweit war dass ich meine Ausbildung erfolgreich absolvieren konnte und auch Berufserfahrung sammeln konnte. Letztes Jahr war es dann soweit dass ich Malawi für 7 Wochen bereiste. Die Armut, die Not haben sich tief eingeprägt und somit stand für mich fest, wieder zurückzukehren. Mit meinem Beruf erhoffe ich mir, einigen Menschen dort helfen zu können, wobei mir klar ist, dass ich ohne Gottes Hilfe nichts tun kann. Allein Gott schenkt das Gelingen. Mein Verlangen ist es diesen Menschen ein Stückweit Gottes Liebe weiter zu geben. Diesen Kindern Aufmerksamkeit zu schenken und einfach für sie da zu sein. Es gibt kaum was schöneres als Kinderaugen leuchten zu sehen, nur weil man sich Zeit für dieses Kind genommen hat oder Liebe zum Ausdruck gebracht hat.  Ein Grund warum ich sonst noch zurückkehre ist, dass ich es einigen Waisenkindern versprochen hatte, diese Kinder haben mich im Jahr meiner Abwesenheit immer wieder durch meine IJFD Kontakte an dieses Versprechen erinnert.
Diesen Wunsch den Menschen in Malawi zu helfen ist nicht mein eigener Wunsch, dies hat mir Gott aufs Herz gelegt. Natürlich weiß ich nicht was mich in diesem Jahr erwartet, aber ich vertraue darauf dass Gott mich da durchführen wird. Er hat mich an diesen Platz gestellt. Ich bin Euch von Herzen dankbar für Eure Unterstützung! Jeder einzelne trägt dazu bei dass ich dieses Projekt erleben darf.

Natürlich ist es wirklich eine Mammutaufgabe diesen Kids zu helfen, wo doch das ganze Land arm ist und jeder Mensch Hilfe benötigt. Doch für jedes Kind macht es einen Unterschied wenn es Hilfe bekommt. Dazu eine passende Story.

Als der alte Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlang ging, sah er vor sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und ins Meer warf. Nachdem er ihn schließlich eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er das denn tue. Die Antwort war, dass die gestrandeten Seesterne sterben würden, wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen blieben. “Aber der Strand ist viele, viele Kilometer lang und tausende von Seesterne liegen hier”, erwiderte der Alte, “was macht es also für einen Unterschied, wenn du dich abmühst?” Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen. Dann meinte er: “Für diesen hier macht es einen Unterschied”.

Für all diese Kinder macht die Aufnahme beim “Malo a mcherezo” Kinderdorf einen Unterschied!

Ihr wollt mehr Fotos sehen? Instagram: BenS0907