Bibelschüler

Dies ist ein Beitrag von Benjamin Sudermann, den wir als Gemeinde bei seinem freiwilligen Jahr in Malawi unterstützt haben und der nun am BSB studiert.

Mein Praktikum in Kenia absolviere ich mit 2 Mädels und 2 Jungs aus meiner Bibelschule. Es ist mir jetzt die Tage bewusst geworden, wie wertvoll es ist, mit Menschen diesen Dienst in Kenia zu tun, die ähnliche Anliegen auf dem Herzen haben.

Wir können uns immer wieder über viele theologischen Themen unterhalten und teilen einfach zu einem großen Teil die gleichen Leidenschaften, nämlich diesen Kids von Jesus zu erzählen. 

Wir haben hier auch immer wieder die Zeit genutzt, um die einzelnen Tage zu reflektieren. Gerne starten wir den Tag mit Gebet zusammen und tauschen uns immer wieder darüber aus, wie es uns an diesem Tag mit diesen Kindern ergangen ist. 

Wenn wir uns mit den Kindern beschäftigen, geben wir gerne auch Geschichten aus der Bibel weiter. Wir haben uns auch einfach mal mit den Kindern ausgetauscht, wofür diese Kinder dankbar sind. Auch dies erweitert unseren Horizont, wenn wir sehen, wofür die Kinder dankbar sind, was wir als Europäer vielleicht als selbstverständlich ansehen. 

Es ist aber natürlich auch sehr herausfordernd, da wir hier mit Kindern zu tun haben, die Gewalt und Tot schon früh in ihrem Leben erfahren haben. Manchen Kindern ist es auch sehr unangenehm, wenn sie gelobt werden oder in den Arm genommen werden. 

Es ist so wundervoll zu sehen, wie Gott jeden Menschen so einzigartig geschaffen hat. Wir können jeden Morgen einfach nur staunen über die Natur, die wir hier rund ums Kinderdorf vorfinden. 

Nun sind viele Mitarbeiter für eine Woche zum Seminar gefahren, so dass wir fast mit den Kids und einigen Mitarbeitern allein hier sind. Nun werden wir die komplette Woche zusammen mit den Kindern in ihrem Haus essen, weil eben das ganze Küchenteam auf Seminar ist. 

Wir sind einfach froh, mit diesen Kindern viel Zeit verbringen zu können. Jedes dieser Kinder ist auf seine Art und Weise einzigartig. Gestern haben wir mit einigen Kindern ein wenig gebastelt und haben einfach festgestellt, dass einige in der Feinmotorik schon gut entwickelt sind. Es ist einfach toll, den Kindern was beibringen zu können. 

Abends waren wir dann spontan bei der Andacht im Kidshouse, wo wir dann auch noch spontan gefragt wurden, ob wir den ganzen Abend einfach übernehmen möchten und spontan eine Botschaft und Lieder hätten. Tja, mit so einer Spontanität haben wir dann doch nicht gerechnet. Wir haben uns dann natürlich einiges überlegt und den kompletten Gottesdienst veranstaltet. 

Es ist einfach toll, hier sein zu dürfen. Ich freue mich auf jeden einzelnen Tag. 

Gott gibt uns die Möglichkeit, das Praktikum in Kenia machen zu dürfen. Es ist ein großes Privileg!

Alles in unserer Macht stehende möchten wir tun, damit Gott dadurch verherrlicht wird!

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