Eingelebt

Dies ist ein Beitrag von Benjamin Sudermann, den wir als Gemeinde bei seinem freiwilligen Jahr in Malawi unterstützt haben und der nun am BSB studiert.

Nun bin ich schon seit einer Woche in Tinderet bei der Organisation Diguna. Mitten in Kenia, eine sehr schöne ländliche Gegend. 

Letzte Woche Sonntag sind wir zu viert von Düsseldorf losgeflogen. Die erste große Überraschung erlebten wir schon am Flughafen. Wir wurden von der Fluggesellschaft Emirates in die Business Class hochgestuft, was natürlich für uns sehr überraschent kam. Wir haben uns riesig gefreut und die Business Class im größten Passagierflugzeug der Welt sehr genoßen. 

Somit sind wir voller Freude dann in Kenia am Montagmittag angekommen. Da es an diesem Tag nicht möglich war, Tinderet von Nairobi aus zu erreichen, blieben wir eine Nacht im Digunalager Mbagathi nahe Nairobi. Voller Erstaunen stellte ich fest, dass Diguna in Kenia wirklich sehr groß ist. 

Am nächsten Morgen machten wir uns mit einem Minibus auf den Weg nach Tinderet, die Fahrtzeit betrug etwa 6 – 8 Stunden. Die letzten 2 Stunden waren wirklich sehr anstrengend, da wir über holprige Straßen fuhren.

Nachdem wir angekommen sind, haben wir uns das Gelände angeschaut und erst einmal unsere Sachen ausgeladen.

Auch hier bin ich sehr überrascht gewesen, wie groß das ganze Gelände ist. In Deutschland ist mir nie bewusst gewesen, was für eine großartige Arbeit Diguna in Afrika macht. 

Das Kinderheim von Diguna umfasst 7 Häuser mit jeweils 24 Schlafplätzen. 

In den darauffolgenden Tage beschäftigten wir uns immer wieder mit eben diesen Waisenkindern, wobei aufgrund der Ferien viele Kinder in ihren Heimatdörfern waren. 

Unsere Arbeit als Bibelschüler ist es, uns Zeit für diese Kinder zu nehmen. Wir spielen verschiedene Spiele mit den Kindern, aber nehmen uns auch Zeit, um einfach persönliche Gespräche zu führen. Da wir an der Bibelschule sind, liegt es uns aber am meisten am Herzen, diesen Kindern von der Bibel zu erzählen. Wir versuchen in unserem alltäglichen Spielen auch Zeit für Andachten zu nehmen. Es liegt uns am Herzen, diesen Kindern von Jesus zu erzählen.

Am Wochenende haben wir einen Nachbarberg bestiegen, der auch noch zu dem Gelände von Diguna gehört. Sonntag durfte ich in einer Gemeinde hier in der Gegend predigen. Viele Eindrücke durfte ich hier in Kenia neu gewinnen und freue mich auf die Zeit, die vor uns liegt. Die Wochen, die vor uns liegen, haben wir noch nicht im Detail geplant. Vielleicht geht es für uns in Gegenden, wo wir wirklich ohne Strom und fließend Wasser zurecht kommen müssen. Wir werden dort Evangelisationen durchführen. Gerne dürft ihr für uns beten.

Ich habe hier leider nicht so viel an Internet, deswegen wird es vermutlich während meinem Aufenthalt in Kenia eher weniger, was ich hier posten werde.

Ich werde aber natürlich gerne einen persönlichen Bericht in der Gemeinde bringen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.