See

Dies ist ein Beitrag von Benjamin Sudermann, den wir als Gemeinde bei seinem freiwilligen Jahr in Malawi unterstützt haben.

Während unserer Zeit hier in Malawi haben wir natürlich, wie auch sonst in Deutschland beim Freiwilligendienst Urlaubstage. Unsere ersten freien Tage hatten wir uns für Ende Oktober eingeplant. Wir fuhren für ganze 4 Tage an den Malawi See, wunderschön dieser See. Wir nahmen uns bewusst Zeit zu entspannen und einfach ein wenig von unserer teils schweren Arbeit abzuschalten. Aber auch am Malawisee ist das Elend, die Armut und überall die Not nicht zu übersehen. Wie auch überall sonst im Land leben die Menschen am See sehr Arm. Jeden Morgen kommen die Familien an den See und waschen ihre Klamotten und Geschirr im See. Es ist schon ein wenig ungewöhnlich und für uns abschreckend. Manche Menschen würde es abschrecken ins Wasser zu gehen, jedoch nicht uns. Was wir die letzten Monate gesehen und erlebt haben hat uns alle nicht abgeschreckt hier im See ins Wasser zu gehen. Wir haben die Zeit im Wasser einfach genossen, meist sogar trotz ein wenig dreck im klaren Wasser. Teils haben wir im Wasser auch einfach mit einheimischen Kindern spielen können, einfach schön.

Trotz dieser schönen Erfahrungen ist mein Herz aufgrund der Not und des Elends, durch Drogen und Alkohol  erschüttert. Ich konnte mit einigen dieser Menschen reden und hörte förmlich das Elend raus. Menschen versuchen ihr Leben schön zu gestalten mit Drogen einnahme den ganzen Tag. Wie ist dies möglich? Ich habe mir die Frage gestellt, wie wohl die Kinder groß werden können ohne den gleichen Fehler zu tun. Wie kann ein Junge von etwa 13 Jahren ein sinnvolles Leben haben, wenn er es nie durch Papa oder Opa gelernt hat? Diese Kinder brauchen jemanden der sie an der Hand führt, der sie auch mal in den Arm nehmen kann und zeigt dass sie geliebt werden. Ein Mensch der weiß wie ein sinnvolles Leben gestaltet werden kann. Ich wünschte es würde Menschen geben die diesen Kindern von Jesus erzählen würden. Dass diese Kids aus der Bibel selbst lernen wie ein sinnvolles Leben aussieht. Ein wenig Zeit konnte ich mit diesen Kids verbringen. Ich konnte viel Spaß mit diesen Kids machen aber auch ein wenig vom Glauben erzählen. Nur leider sind diese 4 Tage verflogen und wir haben wieder unsere Koffer gepackt um in unserem Dorf weiter zu arbeiten. Vielleicht ergibt sich zum Neujahr mehr die Möglichkeit Zeit mit diesen Kindern am See zu verbringen. Mein Anliegen ist es diesen Kids eine wirkliche Stütze fürs leben zu sein und ein Hinweis auf Gott.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.