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Dies ist ein Beitrag von Benjamin Sudermann, den wir als Gemeinde bei seinem freiwilligen Jahr in Malawi unterstützt haben.

Hallo Freunde. Mein Name ist Benjamin. Bald ist es soweit, Malawi wird für 1 Jahr mein neues Zuhause. Durch einen kurzen Einblick letztes Jahr in die Kultur von Malawi, die Menschen und Armut hat sich in mir ein Feuer entfacht, was tief drinnen schon lange vorhanden war.  Schon damals als Kind faszinierten mich die Geschichten von Menschen, die zu fremden Kulturen reisten um ihnen medizinisch oder mit der frohen Botschaft zu helfen. Oft lag ich im Bett und dachte noch länger über diese Menschen nach die ihr „Hab und Gut“ aufgaben, um anderen Menschen zu helfen. Aber damals als 16 jähriger hab ich nicht viel drüber geredet und die Sehnsucht die ich im Herzen hatte auch armen Menschen zu helfen meist für mich behalten. So durchlief ich meine Schullaufbahn und begann eine Ausbildung zum Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger. Im innersten stand für mich klar dass ich mit meinem Beruf den Menschen im Ausland irgendwann helfen möchte. So war ich voller Freude als es dann vor wenigen Jahren soweit war dass ich meine Ausbildung erfolgreich absolvieren konnte und auch Berufserfahrung sammeln konnte. Letztes Jahr war es dann soweit dass ich Malawi für 7 Wochen bereiste. Die Armut, die Not haben sich tief eingeprägt und somit stand für mich fest, wieder zurückzukehren. Mit meinem Beruf erhoffe ich mir, einigen Menschen dort helfen zu können, wobei mir klar ist, dass ich ohne Gottes Hilfe nichts tun kann. Allein Gott schenkt das Gelingen. Mein Verlangen ist es diesen Menschen ein Stückweit Gottes Liebe weiter zu geben. Diesen Kindern Aufmerksamkeit zu schenken und einfach für sie da zu sein. Es gibt kaum was schöneres als Kinderaugen leuchten zu sehen, nur weil man sich Zeit für dieses Kind genommen hat oder Liebe zum Ausdruck gebracht hat.  Ein Grund warum ich sonst noch zurückkehre ist, dass ich es einigen Waisenkindern versprochen hatte, diese Kinder haben mich im Jahr meiner Abwesenheit immer wieder durch meine IJFD Kontakte an dieses Versprechen erinnert.
Diesen Wunsch den Menschen in Malawi zu helfen ist nicht mein eigener Wunsch, dies hat mir Gott aufs Herz gelegt. Natürlich weiß ich nicht was mich in diesem Jahr erwartet, aber ich vertraue darauf dass Gott mich da durchführen wird. Er hat mich an diesen Platz gestellt. Ich bin Euch von Herzen dankbar für Eure Unterstützung! Jeder einzelne trägt dazu bei dass ich dieses Projekt erleben darf.

Natürlich ist es wirklich eine Mammutaufgabe diesen Kids zu helfen, wo doch das ganze Land arm ist und jeder Mensch Hilfe benötigt. Doch für jedes Kind macht es einen Unterschied wenn es Hilfe bekommt. Dazu eine passende Story.

Als der alte Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlang ging, sah er vor sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und ins Meer warf. Nachdem er ihn schließlich eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er das denn tue. Die Antwort war, dass die gestrandeten Seesterne sterben würden, wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen blieben. “Aber der Strand ist viele, viele Kilometer lang und tausende von Seesterne liegen hier”, erwiderte der Alte, “was macht es also für einen Unterschied, wenn du dich abmühst?” Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen. Dann meinte er: “Für diesen hier macht es einen Unterschied”.

Für all diese Kinder macht die Aufnahme beim “Malo a mcherezo” Kinderdorf einen Unterschied!

Ihr wollt mehr Fotos sehen? Instagram: BenS0907

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